pädagogische Grundsätze

Brückentor-Mosaik im Eingangsbereich Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit

"Brücken bauen  und Tore öffnen"  –  Demokratie und aktives Mitgestalten der Schule sind Säulen der erzieherischen Arbeit in unserer Schule.

Lernen ist nicht nur Anhäufung von Wissen, es findet in sozialen Situationen statt.
Dem Arbeits- und Sozialverhalten der Kinder schenken wir deshalb eine hohe Bedeutung. Mit anderen gemeinsam zu arbeiten und auf sie einzugehen gehört zum Lernprozess dazu.
Den eigenen Lernprozess mit anderen abzustimmen ist für viele schwierig, denn dies bedeutet auch, Grenzen zu akzeptieren und bei Konflikten friedliche Lösungen zu suchen. Wir möchten den Kindern verdeutlichen und vorleben, dass im sozialen Miteinander Absprachen und Regeln erforderlich sind. Damit die Regeln akzeptiert werden und das Einhalten der Regeln leichter fällt,  haben die Kinder sie selbst erarbeitet, ausgehandelt und in unserem Schülerparlament ratizifiert. Die Schul- und Pausenregeln finden Sie hier .
Wir möchten eine positive Persönlichkeitsentwicklung aller Kinder fördern und sie in ihrer Sozialkompetenz stärken. Ein Sozialkompetenztraining in der Schuleingangsphase soll dieses Bestreben unterstützen.

Kinder, die sich angenommen fühlen, denen Freiräume innerhalb notwendiger Grenzen zugebilligt werden, können ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln.
Dazu gehören für uns die Erziehung zur

  • Selbstständigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Konzentrationsfähigkeit,
  • Lern- und Leistungsbereitschaft.

Bei all unseren Bemühungen ist uns wichtig, dass die Kinder Freude am Lernen entwickeln.

In unserer Schule leben und lernen Kinder unterschiedlicher ethnischer Herkunft zusammen. So ist uns der Austausch multikultureller Werte wichtig. Die Sensibilisierung für die jeweilige Befindlichkeit führt zu Toleranz und Akzeptanz der Mitmenschen.

Mit dem Angebot der Offenen Ganztagsschule erweitern wir unsere Erziehungsarbeit. Es besteht die Möglichkeit, an einer qualifizierten Hausaufgabenbetreuung und an verschiedenen Kursen teilzunehmen. Mehr dazu hier.

Vor dem Hintergrund des digitalen Zeitalters ist es uns außerdem wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler an einen sinnvollen und altersgemäßen Umgang mit neuen Medien heranzuführen. Uns steht ein Computerraum mit Internetanschluss zur Verfügung, außerdem steht in jeder Klasse ein PC mit Internetzugang. Im Unterricht werden immer wieder digitale Lernprogramme und Suchmaschinen genutzt.


Weitere Leitideen und Konzepte, die unser Schulleben prägen

Bewegte Schule
Eine bewegte Schule bedeutet, dass sich Bewegung durch das gesamte Schulleben zieht und die Lebens- und Lernbedürfnisse der Kinder aufgreift. Bei einer ganzheitlichen Entwicklung und Förderung von Kindern ist die Bewegung ein unverzichtbares Element, denn nur so kann auch ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand stattfinden, denn schon M. Montessori sagte: "Wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen."
An unsere Schule fließt Bewegung in vielfältigen Formen in das Schulleben ein. Bewegungspausen und -landschaften sind an unserer Schule selbstverständlich. Mehr dazu finden Sie hier.

Logo_Landesprogramm_RGB

Gewaltärmere Schule
Körperliche und verbale Gewalt sind Probleme unserer Zeit, die auch bei unseren Grundschulkindern auftreten und entschieden angegangen werden müssen. Uns ist wichtig, einerseits Präventivmaßnahmen zu ergreifen, um Gewalt gar nicht erst aufkommen zu lassen und andererseits Handlungsstrategien zu entwickeln und einzusetzen, wenn es zu aggressiven Handlungen gekommen ist. Dazu nutzen wir auch Fortbildungen und Supervisoren von externen Referenten.
Vorbeugend wirkt sich unser Programm der „Streitschlichtung“ aus. Hierzu wird nach einem gemeinsam mit den Lehrerinnen erarbeiteten Plan altersgemäß zusammen mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht und einmal im Monat auch klassenübergreifend in der Streitschlichtungsstunde gearbeitet. Zu den Präventivmaßnahmen zählen auch die Initiativprogramme der Bezirksregierung „Selbstbehauptung und Konflikttraining für Jungen und Mädchen an Schulen“, sowie die Nutzung der Angebote der Stadt und der Polizei, die in den Klassen 3 und 4 mit den Kindern arbeitet. Positiv wirkt sich zudem speziell für Jungen die Möglichkeit aus, angeleitete Erfahrungen mit Frustration, Angst, Körperlichkeit etc. zu machen, da diese Punkte im häuslichen Bereich oftmals nicht mehr erfahren werden, wobei Sympathie und Wertschätzung in Verbindung mit klarer Verlässlichkeit eine Grundvoraussetzung sind.

Durch entsprechende Themenabende werden auch die Eltern in die Problematik mit einbezogen.

Im Schuljahr 2008/09 wurden erstmals Selbstbehauptungskurse von WSD-pro-child e.V. angeboten. Ziel dieser Kurse ist, dass Kinder durch sicheres, selbstbewusstes Auftreten erst gar nicht in eine kritische Situation kommen. In aufeinander abgestimmten Stufen wird das natürliche Selbstbewusstsein gefördert und gestärkt. Dazu gehört:

1. Selbstwertgefühl vermitteln
2. Fortschritte aufzeigen
3. Immer wieder zu deutlichem Abgrenzen auffordern
4. Viel loben und die positiven Gefühle verinnerlichen

Im Schuljahr 2010/11 wurde  das Schülerparlament ins Leben gerufen, in dem Klassensprecher aus allen Klassen vertreten sind. Hier werden gemeinsam Probleme und Ideen besprochen und bei Bedarf vom Schülersprecher in der Lehrerkonferenz vorgetragen.

Im Herbst 2011 wurde in allen Klassen der Schuleingangsphase ein Sozialkompetenztraining eingeführt.

Weitere Kooperationspartner finden Sie hier.

Gemeinsamer Unterricht - Inklusion

Seit dem Schuljahr 2008/2009 werden in unserer Schule Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2011/2012 besteht eine Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung in Monheim um die Inklusion umzusetzen. Dabei steht nicht die schulische Leistungsfähigkeit im Vordergrund. Vielmehr erleben die Kinder durch toleranten Umgang miteinander mit den unterschiedlichen Stärken und Schwächen umzugehen. Lesen Sie hier mehr.